Kundenreferenz
Team-Dynamik als Erfolgsfaktor: Start-up- & Licensing-Teams, die konfliktfähiger und entscheidungsstärker werden
Wie Fraunhofer Ventures im AHEAD Accelerator Programm Teams durch Workshops, Teamcoachings und Mediationen mit Sebastian Pflügler dabei unterstützt, Zusammenarbeit zu stabilisieren, Konflikte konstruktiv zu klären und Entscheidungen im Team deutlich nachhaltiger zu treffen.
zentrales Ergebnis
programmbegleitende Zusammenarbeit im AHEAD Kontext
Spürbar bessere Team-Zusammenarbeit in Hochdruckphasen (Start-up & Licensing)
"Im Fraunhofer AHEAD-Programm arbeiten wir mit Teams, die unter hoher Unsicherheit und Zeitdruck schnell liefern müssen. Die Formate mit Sebastian haben dafür gesorgt, dass schwierige Themen nicht mehr liegen bleiben, sondern angegangen werden. Entscheidungen werden klarer getroffen und Konflikte konstruktiver bearbeitet. Das hat die Arbeitsfähigkeit der Teams deutlich erhöht und den Ausgründungserfolg signifikant verbessert. Wir schätzen Sebastians hohe Fachexpertise, er hat einen sehr guten Blick dafür, welche Gespräche und Entscheidungen jetzt wirklich relevant sind, damit es wieder vorangeht. Dabei ist sein Stil nahbar, humorvoll und sehr verbindlich. Genau das macht es Teams leichter, auch schwierige Themen offen anzusprechen."

Branche
Unternehmensgröße
Programm- und teamabhängig (Start-ups & Licensing-Projekte in frühen bis mittleren Phasen)
Wachstumsphase
Early-Stage / Aufbauphase: Teamfindung, Rollenklärung, hoher Delivery- und Entscheidungsdruck
Über den Kunden
Die Fraunhofer Gesellschaft unterstützt mit dem AHEAD-Programm Teams dabei, aus Technologien, Ideen und Forschungsvorhaben tragfähige Start-Ups und Licensing-Projekte zu entwickeln. In dieser Phase treffen hohe Ambition, Zeitdruck, Unsicherheit und starke Persönlichkeiten aufeinander. Ein Umfeld, in dem Teamdynamik zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird.
Seit 2018 begleitet Sebastian Pflügler das Programm wiederkehrend über jeweils 1 Jahr pro Batch, mit dem Fokus, Teams in kritischen Phasen arbeitsfähig zu halten: durch bessere Gesprächsführung, höhere Entscheidungsqualität und konstruktivere Konfliktklärung.
Relevanz für dein Unternehmen: Dieser Case ist besonders relevant für Accelerator-Programme, Innovationsbereiche, Start-Up, Scale-Ups sowie Gründungsvorhaben, die den zentralen Erfolgsfaktor „Teamdynamik“ nicht dem Zufall überlassen wollen, sondern Zusammenarbeit, Konfliktfähigkeit und Entscheidungsqualität gezielt stärken möchten.
Die Herausforderung
Im Accelerator- und Frühphasen-Kontext entstehen Spannungen, Konflikte und schwierige Entscheidungssituationen nicht „weil Teams schlecht sind“, sondern weil Rahmenbedingungen Konflikte wahrscheinlicher machen.
Hoher Zeitdruck bei hoher Unsicherheit
Teams müssen schnell liefern, obwohl sich Markt, Produkt und Rollen laufend verändern.
Entscheidungen im Team werden komplex
Abhängigkeiten, starke Meinungen und fehlende Entscheidungslogik führen zu Schleifen, impliziten Vetos oder „Entscheidungen ohne Commitment“.
Konflikte bleiben zu lange unausgesprochen
Kritische Themen werden aus Rücksicht, Zeitmangel oder Unklarheit vertagt bis sie eskalieren oder Leistung kosten.
Teamdynamik ist erfolgskritisch
Gerade in Start-Ups/Licensing-Projekten ist die Verbesserung der Zusammenarbeit nicht „nice to have“, sondern die Grundlage für Geschwindigkeit, Qualität und Durchhaltefähigkeit. Jedes Gründungsvorhaben ist nur so gut wie sein Team.
Lösung & Vorgehen
Im AHEAD-Programm kommen mehrere Formate zusammen, um Teams sowohl präventiv(Kompetenzaufbau) als auch interventiv (Klärung in akuten Situationen) zu unterstützen. Der Ansatz verbindet Workshops mit konkreter Arbeit an realen Teamfällen – über den gesamten Batch-Zeitraum von 1 Jahr.
Vorgehensmodell
Workshopformat: Managing Difficult Conversations
Teams lernen, schwierige Themen frühzeitig, klar und respektvoll anzusprechen: Erwartungen, Feedback, Verantwortung, Grenzverletzungen, „Elefanten im Raum“. Fokus liegt hier auf Gesprächsstruktur, Deeskalation und Verbindlichkeit.
Workshopformat: Decision Making in Teams
Aufbau einer gemeinsamen Entscheidungslogik: Wie werden Entscheidungen vorbereitet, wer entscheidet was, wie wird Commitment hergestellt, wie werden Konflikte in der Sache genutzt statt personalisiert. Ziel: weniger Schleifen, mehr Klarheit, nachhaltigere Entscheidungen.
Workshopformat: Conflict resolution in teams
Konflikte werden als normaler Bestandteil von Wachstum eingeordnet. Inklusive konkreter Werkzeuge zum Verständnis von Konfliktdynamiken, zur Selbstregulation im Team und zur konstruktiven Eskalation oder Deeskalation.
Begleitende Teamcoachings (transferorientiert)
Arbeit an aktuellen Situationen aus dem Alltag: Rollenkonflikte, Erwartungsunklarheit, ineffiziente Meeting- und Kommunikationsroutinen, Spannungsfelder in der Zusammenarbeit. Ziel ist, dass die Inhalte nicht im Workshop bleiben, sondern in den Alltag übersetzt werden und dort Wirkung erzielen.
Mediation & Konfliktklärung (bei akuten Eskalationen)
Wenn Konflikte bereits festgefahren sind: strukturierter Klärungsprozess, der wieder arbeitsfähig macht, Vereinbarungen schafft und (wo möglich) Vertrauen repariert – ohne die Leistungsanforderung zu verwässern.
Mehrwert für Führung & Organisation
- Frühere, klarere Ansprache schwieriger Themen statt „Abwarten“
Höhere Entscheidungsqualität und schnelleres Commitment im Team
Weniger Reibungsverluste durch klare Rollen- und Erwartungsklärung
Mehr psychologische Sicherheit für direkte, sachliche Diskussion
Konstruktivere Konfliktbearbeitung (weniger Personalisierung, mehr Lösung)
Stabilere Zusammenarbeit in Delivery-Phasen und unter Stress
Bessere Grundlage für Skalierung (Team-Routinen, Kommunikationsstandards)
Messbare Ergebnisse
Die Wirkung zeigt sich vor allem über robuste qualitative Indikatoren, die im Programmkontext beobachtbar sind:
Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit
Teams berichten von weniger „Endlosschleifen“ und mehr Klarheit: Was ist entschieden? Wer macht was bis wann?
Meetings werden fokussierter, Verantwortlichkeiten expliziter.
Konfliktbearbeitung
- Konflikte werden früher angesprochen, weniger mikropolitisch ins Team getragen und schneller geklärt.
- In eskalierten Fällen schafft Mediation wieder Arbeitsfähigkeit und verbindliche Absprachen.
Zusammenarbeit & Teamklima
Direktheit nimmt zu, ohne dass die Beziehungsebene dauerhaft Schaden nimmt.
Teams entwickeln eine gemeinsame Sprache für Spannung, Erwartungen und Grenzen.
Wirkung auf den Arbeitsalltag
- Kritische Punkte werden nicht „weggelächelt“, sondern strukturiert besprochen.
Entscheidungen werden nachvollziehbar getroffen und nicht im Nachhinein unterlaufen.
Spannungen werden als Signal genutzt (für Rollen-/Prozess-/Zielklärung), statt als persönlicher Angriff interpretiert.
Teams bleiben in intensiven Phasen handlungsfähig – auch bei Meinungsverschiedenheiten.
Nachhaltiger Nutzen
- Teamleistung wird zum bewusst gestalteten Erfolgsfaktor im Gründungsprozess – nicht zum Risiko.
Schnellere Lernzyklen durch klare Entscheidungen und konfliktfähige Kommunikation.
Weniger „verdeckte Kosten“ (Zeitverlust, emotionale Erschöpfung, stille Kündigung im Team).
Höhere Wahrscheinlichkeit, dass starke Technologien/Produkte nicht an Teamdynamik scheitern.
Projektdaten auf einen Blick
| Kunde | Fraunhofer Gesellschaft – AHEAD Programm |
|---|---|
| Laufzeit |
Pro Batch: 1 Jahr; Zusammenarbeit seit 2018 (laufend)
|
| Ziele |
Teamzusammenarbeit stärken, Konflikte konstruktiv klären, Entscheidungsfähigkeit erhöhen
|
| Methodik |
Workshops, Teamcoachings, Mediation/Konfliktklärung, Arbeit an realen Cases
|
| Messung |
Qualitative Wirkungsindikatoren (Team-Feedback, beobachtbare Verhaltensänderungen, Umsetzungs- und Entscheidungsqualität)
|
Warum dieser Case relevant ist
Für Gründer:innen, Start-Ups und Scale-Ups, HR-Verantwortliche, Programmverantwortliche sowie Geschäftsführende in wachstumsstarken Organisationen
Dieser Case zeigt exemplarisch, wie Teamleistung in hochdynamischen Kontexten (Start-Ups & Licensing) durch eine klare Entwicklungslogik gestärkt werden kann:
Klare und empathische Kommunikation in kritischen Situationen → bessere Team-Entscheidungen → konstruktivere Konfliktklärung.
Das Ziel ist nicht „Harmonie“, sondern Arbeitsfähigkeit unter Druck. Damit gute Produkte nicht an schlechten Teamprozessen scheitern.
Übertragbar auf
- Accelerator- und Incubation-Programme, die Team-Dynamik als zentralen Hebel verstehen
- Gründungen mit Co-Foundern, neuen Rollen und hoher Unsicherheit
- Innovations- und Licensing-Teams mit komplexen Stakeholderstrukturen und Zielkonflikten
- Organisationen mit hoher Geschwindigkeit, in denen Konflikte schnell teuer werden (Zeit, Fokus, Qualität)
- HR-/People-Bereiche, die Teamzusammenarbeit konkret verbessern wollen
Kernerkenntnisse
- Teamdynamik ist ein Performance-Hebel: Ein starkes Team kann ein mittelmäßiges Produkt nach oben ziehen. Ein dysfunktionales Team kann ein starkes Produkt ausbremsen oder zerstören.
- Schwierige Gespräche sind häufig ein „Skillproblem“: Wenn Teams das Handwerkszeug haben, werden Spannungen früher, klarer und lösungsorientierter angesprochen.
- Entscheidungsfähigkeit ist Konfliktprävention: Viele Konflikte entstehen nicht durch reine „Meinungsverschiedenheit“, sondern durch unklare Entscheidungen, Rollen und Verantwortlichkeiten.
- Mediation/ Konfliktklärung stellt Arbeitsfähigkeit wieder her: Wenn es knirscht, braucht es einen sauberen Prozess, der Beziehungen schützt und gleichzeitig Ergebnisse ermöglicht.
Bereit für messbare Team-Performance in Wachstumssituationen?
Lass uns besprechen, wie wir ähnliche Effekte in deinem Team erzielen können.
Antwort innerhalb von 48 Stunden

